Knappe Mehrheit der Deutschen sieht Islam nicht als Teil Deutschlands

Neues aus der Welt der repräsentativen Umfragen

Minarett

Die Welt der politischen Propaganda gleicht immer mehr dem Murmeltiertag. Der Versuch dem Leser, oder Zuschauer, der Massenmedien ein bestimmte politisches, oder soziales Weltbild einzupflanzen ist nur noch als absurd zu bezeichnen.

Ein gern benutztes Mittel ist die sogenannte „repräsentative“ Meinungsumfrage. Unter dem Vortäuschen von Wissenschaftlichkeit und Seriosität kommen dann Ergebnisse zutage wie: „Deutsche sind mit der Regierung zufrieden wie nie„, oder aber wie in diesem Fall: „Knappe Mehrheit der Deutschen sieht Islam nicht als Teil von Deutschland„.

Ein Blick auf die Wahrheit…………

Bei T-Online scheint die Verbreitung von Propaganda in den Händen von Praktikanten der Generation „irgendwas mit Medien“ zu liegen. Zum , gefühlt tausendsten Mal, präsentiert T-Online mal wieder die neuesten „Erkenntnisse“ eines „völlig unabhängigen“ Meinungsinstituts, in diesem Fall des FORSA Instituts.

Eine Quellenangabe mit Verlinkung der „Studie“ gibt es selbstverständlich nicht, soll sich doch der Leser das selbst ergoogeln. Was einen bei T-Online jedoch immer wieder verwundert, ist die Tatsache, dass sie bei jedem Propagandabericht auf ihrer Website eine eigene Umfrage starten. Irgendwann muss denen doch klar werden, das die Diskrepanz zwischen der öffentlichen Meinung und der publizierten Meinung, die eigene Website, und den propagandiertenierten Inhalt, damit der absoluten Lächerlichkeit preisgibt. Beispiel: Zitat T-Online

Bildschirmfoto vom 2014-09-03 20:09:52

Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen ist der Ansicht, dass der islamische Glauben nicht Teil der deutschen Gesellschaft ist. In einer Umfrage des Instituts Forsa für die Zeitschrift „Stern“ geben 52 Prozent an, dass sie den Satz des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff nicht teilen.

Und jetzt dazu das Differenzergebnis der eigenen Website:

Bildschirmfoto vom 2014-09-03 20:11:45

Auch wenn dann noch ein wenig Sozialhetze gegen „Ossis“ und Hauptschulabgänger betrieben wird, das Ergebnis bleibt.

Dagegen sind Ostdeutsche (69 Prozent), Befragte mit Hauptschulabschluss (63 Prozent), über 60-Jährige (61 Prozent) und Anhänger der Union (60 Prozent) dem Islam gegenüber kritischer.

Der nächste Satz, aus dem Umfragebild ganz unten, ist dann aber der journalistische Knaller:

Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Online-Umfragen sind einem hohen technischen Missbrauchsrisiko ausgesetzt, die Ergebnisse dieser Umfrage könnten eventuell von Dritten manipuliert worden sein.

MedienBleibt nur noch die Frage zu klären wo denn diese Diskrepanz denn nun eigentlich herkommt. Treiben sich etwa im Internet, aka „Neuland“, nur nicht repräsentative Menschen herum? Quasi die dunklen Gestalten der digitalen Welt? Die Antwort ist ebenso banal, wie einfach. Die durchschnittliche deutsche Bevölkerung, die von den Medien benutzt wird um diesen Umfragen den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu geben, die gibt es gar nicht!

Repräsentativität

Vorgeblich „repräsentative“ Umfragen werden zwar von spezialisierten Meinungsforschungsinstituten im Auftrag von Rundfunk- und Fernsehanstalten oder von Zeitungsverlagen durchgeführt. Strenggenommen gibt es „Repräsentativität“ jedoch gar nicht. Die landläufige Vorstellung, dass die „repräsentative“ Untermenge eine gleiche Verteilung aller für den Untersuchungsgegenstand relevanten Merkmale aufweist, ist faktisch nicht realisierbar, da ja erst durch die Untersuchung selbst festgestellt wird (und werden kann), welche Merkmale tatsächlich relevant sind. Entscheidend ist daher die Ziehung einer Zufallsstichprobe. Dann sind statistisch kontrollierbare Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit möglich.

In diesem Sinne!

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